3. Welche Daten können überwacht werden?

Bei Auseinandersetzungen um eine Nazidemonstration in Dresden hat die Polizei im vorigen Februar exzessiv Funkzellenabfragen durchgeführt und die Daten dann auch für unzulässige Zwecke eingesetzt. Ist die Handynummer bekannt, kann der Imsi-Catcher auch zur genaueren Ortung genutzt werden, indem innerhalb der echten Funkzelle eine immer kleinere virtuelle Funkzelle erzeugt wird. Manche Imsi-Catcher könnten - ohne rechtliche Grundlage - auch Gespräche mithören. Bestellen Sie die taz am Wochenende und erhalten als Dankeschön unsere todschicke Powerbank im Bambusgehäuse. Bitte registrieren Sie sich und halten Sie sich an unsere Netiquette.

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Alptraum Handy-Wanzen: Wie Nutzer per Smartphone überwacht werden…

Aber viele solche Programme sind illegal, wie z. In diesem Artikel war Information für mich neu. Ich habe gefunden: Beste Überwachungs-App Das wäre wenigstens technisch nicht so unsinnig wie ein Handy, das deaktiviert ausgeschaltet ist und trotzdem sendet - vermutlich ohne Akku zu verbrauchen, denn das würde sonst schnell auffliegen. Angesichts der tatsächlichen Probleme siehe Funkzellenabfrage in Dresden finde ich diese weitere Verschwörungstheorie dennoch wenig hilfreich.

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Letztlich drückt sie nur ein Ohnmachtsgefühl aus - nur aus einem solchen glaubt man sie unbesehen. Dagegen hilft am besten, sich kundig zu machen und sich zu engagieren. Achso, es ist also auch ein Aberglaube das die Handys einen undeaktivierbaren Babyruf drinhaben der mit speziellen Codes von den Bundesbehörden aktiviert werden kann? Info Babyruf: lautlos angerufen werden, automatische Durchstellung, Handybeleuchtung bleibt aus, Raummikro wird aktiviert.

Markus: Stimmt. Dass ein ausgeschaltetes Handy Daten übertragen würde, ist ein Aberglaube, der sich derart festgesetzt hat, dass er wohl nicht mehr aus der Welt zu bekommen ist, ähnlich dem Spinat, der ja angeblich so viel Eisen hat. Ein Handy lässt sich schon so manipulieren, dass es nicht abschaltet, sondern das Abschalten nur simuliert. Aber es gibt bessere Methoden statt so eines Eingriffs, mit dem man relativ leicht auffliegt. An die Akku-Rausnehmer: Wenn es euch beruhigt, mach die Akkus nur raus - solange die Batteriekontakte halten.

Placebos haben ja auch Wirkung.

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Klar liegt immer eine Spannung am Schalter an. Nun ja, aber die Mär von der Netzverbindung bei ausgeschaltetem Gerät können Sie sich schenken, oder besser mal nachvollziehbar belegen.


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Gibt nämlich eine Menge Leute die solch einen nicht belegbaren Blödsinn von sich geben. Dazu ist jedoch ein sehr hoher technische Aufwand zu betreiben. Ich habe kürzlich zufällig einen Kommentar in einem blog zum Thema Überwachung von Antifas in Dresden gelesen und wurde stutzig. Nach ein wenig wiki-Recherche wurde mir klar, dass damit RFID-Lesegeräte gemeint sind, welche vorraussichtlich bald in allen Smartphones zu finden sein werden.

Nun das Problem an der Sache: diese Chips sind sowohl im neuen Personalausweis als auch in Abo-Fahrkarten eingebaut mittlerweile sogar in Turnschuhen usw. Die BPA's soll man ja angeblich nicht als Laie entschlüsseln können, aber bei Fahrkarten beispielsweise ist das kein Problem. Oder noch schlimmer: kann der Staat sogar diese Funktion bei unwissenden aktivieren und damit Daten sammeln?

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Wäre gut, wenn die taz oder Technik-Experten dies mal unter die Lupe nehmen. Bitte schicken Sie solche Hinweise direkt an open taz. Es besteht staendiger Netzwerkkontakt mit einer Basisstation, auch wenn das handy "ausgeschaltet" ist. Wenn man nicht geortet werden moechte, dann muss man die Batterie rausnehmen und das Aufladekabel natuerlich nicht stattdessen nutzen. Ich stimme Hanswurst zu. Die Information wird im HLR bzw. Das Bewegungsprofil kann ausgehebelt werden, indem man das Telephon befreundeten Zeitungsausträgern mitgibt, während man selbst dem Verbrechen fröhnt.

Nemo Kriminelle haben in der Tat eigene Mobilfunknetze. Die Nummer von Merkels Parteitelefon dürfte in der Partei weitherum bekannt gewesen sein und wurde vielleicht sogar bereitwillig der Botschaft der USA mitgeteilt. Neben dem Gesprächsinhalt ist für Geheimdienste primär interessant, mit wem ein Regierungsmitglied telefoniert. Man kann auch einen Praktikanten in die Nähe eines relevanten Gesprächspartners schleusen, um weitere Informationen zu erhalten. Früher waren Kleinbusse notwendig, die einen sogenannten Imsi-Catcher transportierten, also eine technische Vorrichtung, die dem in der Nähe befindlichen Mobiltelefon eine für den Betrieb notwendige Funkzelle vorgaukelt.

Das Handy wählt sich ein, und alle weiteren Daten werden über diese lauschende Zwischenstation an den eigentlichen Empfänger weitergeleitet. Ebenso kann der Richtfunk, mit dem die Daten von den Funkzellen-Masten an das Telefonnetz weitergeleitet werden, mitgeschnitten werden. Die Zeiten, in denen sich die linksextremistische Szene gegenseitig Mut zusprach und davon ausging, dass der Staat mit einem Imsi-Catcher nur lokalisieren, aber nicht lauschen könne, sind vorbei: Spätestens seitdem an der Hacker-Konferenz Defcon vor drei Jahren ein selbstgebauter, funktionstüchtiger Imsi-Catcher im Wert von etwa Euro vorgestellt wurde, sind diese Illusionen vergangen.

Immerhin verzichtete der Entwickler aus rechtlichen Gründen bei der Präsentation auf das Mitschneiden der Gespräche. Über die Standortermittlung sind die interessierten Akteure längst hinaus. Dafür sind Spezialisten an Ort und Stelle im Einsatz. Wurde schon vor Jahren gemutmasst, dass die russische Botschaft den Bundestag Unter den Linden belauscht, kann man davon ausgehen, dass inzwischen noch mehr Lauscher am Werk sind: Beispielsweise überwachen Chinas Geheimdienste interessante Kommunikationen auch im Ausland; die zuständigen Abteilungen und ihre Leiter sind bekannt, ebenso der Umstand, dass dort Experten und ausgeklügelte Technologie konzentriert sind.

Der Präsident des deutschen Auslandgeheimdiensts BND hat Recht, wenn er sagt, dass von der deutschen Botschaft in Washington keine Fernmeldeaufklärung durchgeführt werde: Wie in vielen staatlichen Bereichen gibt es auch bei den Nachrichtendiensten ein Outsourcing, ganz massiv etwa bei der NSA. Private führen wichtige Teile der Arbeit aus, und das muss nicht in der Botschaft sein. Der israelische Geheimdienst ist bekannt dafür, dass er diverse Operationen nicht von der Botschaft aus durchführt und lieber auf unauffällige Bürogebäude zurückgreift.

Im Jahre gab es bereits knapp fünf Millionen Personen in den USA mit einer Sicherheitsüberprüfung, von denen viele als Private im Bereich der Kommunikationsüberwachung tätig waren. Auch über solche Personen können Telefone illegal angezapft werden. Da trifft es sich gut, dass ein gewisser Teil dieser Personen nachweislich Verbindungen zur organisierten Kriminalität hat. Wer jahrelang die heimische Spionageabwehr vernachlässigt und sich nur noch auf den Islamismus konzentriert, darf sich nicht wundern, dass es an wirksamer Spionageabwehr fehlt.

Stephan Blancke ist Politikwissenschafter und Publizist in Berlin. NZZ abonnieren. Newsletter bestellen. Neueste Artikel. NZZ am Sonntag. NZZ Bellevue. Themen Dossiers.

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