BURGKUNSTADT

Das Ende vom Lied: Die Entwickler müssen alle personenbezogenen Daten, die sie mit der Taschenlampen-App gesammelt haben, wieder löschen, die Datensammlung transparent machen und von den Nutzern eine Einwilligung zur Nutzung der Daten einholen. Damit, dass sie ungewollt Daten von den Nutzern gesammelt haben, stehen die Entwickler der Taschenlampen-App aber nicht allein da.

Spionagefalle Smartphone: Wenn die Schnüffel-App schon eingebaut ist

Immer wieder werden Apps publik, die zum Beispiel die Telefonbucheinträge der Handys einfach kopieren, ohne dass dies für die Nutzung der App notwendig wäre. Kleiner Tipp für alle, die ihre Daten nicht so ohne weiteres weitergeben wollen: Oftmals stehen die Infos darüber, welche Daten wie bei der Nutzung einer Software verarbeitet werden, in den Nutzungsbedingungen, die die wenigsten der Nutzer überhaupt durchlesen, bevor sie ihnen zustimmen. Top Preise ohne Mobilfunkvertrag.

Android-App: Smartphone-LED mit der Power-Taste aktivieren

Keine Versandkosten. Über Taschenlampen-App spioniert Nutzer aus Neuigkeiten. Gepostet von Handyfuchs. Ähnliche Artikel: iPhone 8: Vorstellung des neuen Flaggschiffs am Dies geht schon bei den Nutzerdaten los. Denn wenn man einen Dienst nutzt, speichert dieser die Benutzernamen und Passwörter. Für Android ist ein Konto bei Google nötig, um den Google Play Store nutzen zu können, über den sich Apps herunterladen und aktualisieren lassen.


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Dies ist ebenso bei Google Maps der Fall. Wer möchte, der kann Google komplett aussperren. Das bringt aber gewisse Einschränkungen mit sich. Einfacher ist es, seinem Google-Phone über die erweiterten Einstellungen den Datenhunger zu nehmen. Im Folgenden gehe ich auf beide Möglichkeiten ein. Android lässt sich von Google befreien, wonach man aber Nutzungseinschränkungen in Kauf nehmen muss.

Datenskandal

Allerdings muss man nun mehr beim Download von Apps aufpassen, um sich keine Viren, Trojaner oder andere Arten von Schadsoftware einzufangen. Schadsoftware gelangt eher über Apps aus anderen Quellen auf das Android-Smartphone. Aber seien Sie dabei vorsichtig, damit Sie keine System-Apps erwischen. Und bevor man die Google Tastatur entfernt, sollte man bereits eine Alternative wie SwiftKey installiert haben — sonst hat man ein Problem. Ohne den Google Play Store muss man sich selbst um Updates kümmern, damit Sicherheitslücken nicht das System gefährden.

Wer wie ich nicht ganz auf Google verzichten möchte, kann Android über die Einstellungen entschärfen, damit die Datenkrake ihre Sammelwut nicht zu sehr auslebt. Über das Zahnrad-Symbol gelangt man in die Android-Einstellungen und kann diese bearbeiten.

Datensammlung von Google und Co. reduzieren

Am besten hangelt man sich von Punkt zu Punkt und Unterpunkt zu Unterpunkt durch das Menü und deaktiviert alles, was nach Datensammlung und Werbung aussieht. Vergessen Sie dabei nicht die Einstellungen, die der Hersteller des Smartphones hinzugefügt hat. Erlaubt man nämlich dem Handy-Hersteller Updates der eigenen Daten zu machen, gelangen diese auf dessen Server und könnten dort ausgespäht werden.

Auch die Synchronisation bei Google ist ein wichtiger Punkt, den man beachten muss.

Unter "Konten" und dort "Google" kann man zu den Vorgaben für die Synchronisation kommen. Durch Entfernen des entsprechenden Hakens untersagt man die Synchronisation, reduziert so die Spionage und spart zudem Datenvolumen bei Internetverbindung. Wer im Web surfen will, kann statt Google Chrome auch Firefox nutzen. Gmail lässt sich durch andere Dienste ersetzen, genauso wie der Google Kalender. Google verdient wie andere Web-Dienste Geld über Werbung. Entsprechend sind die Nutzer-Daten für Werbekunden interessant.

Die besten Taschenlampen-Apps für Android (ohne unnötige Berechtigungen)

Diese lassen sich für personalisierte Werbung nutzen, damit man nur interessante Werbung erhält, die zum Kauf bewegen soll. In den Google-Einstellungen kann man unter dem Punkt "Anzeigen" diese interessensbezogene Werbung untersagen, die sonst automatisch erlaubt ist.

Zudem lässt sich hier die Werbe-ID ändern, über die man wiederzuerkennen ist, wenn ein Dienst erneut genutzt wird. Kartendienste, Navigationsdienste und Umgebungssuche nutzen Standortdaten. Diese Daten sind für die Werbung interessant und könnten an Marketingunternehmen verkauft werden.

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Um dieses Tracking zu verhindern, sollte man die Standortsuche nur aktivieren, wenn man sie braucht. Dabei funktioniert die Ortung nicht nur, wenn das Display an ist, sondern läuft im Hintergrund weiter. Vor der Installation sollte man deswegen erst einmal nachsehen, ob diese Rechte für die App wirklich nötig sind. Denn durch die Installation werden die angeforderten Rechte der App automatisch erteilt.

Erst mit Android 6 habt ihr mehr Einflussmöglichkeiten und könnt in den App-Einstellungen den einzelnen Apps Rechte entziehen oder erteilen. Ihr braucht dazu in den App-Einstellungen nur auf die entsprechende App zu gehen und dann die App-Berechtigungen anwählen.

Es öffnet sich ein Bildschirm mit den angeforderten Rechten, wobei man über Schieber diese erlauben oder verweigern kann. Aber wenn zum Beispiel eine Taschenlampen- oder Spiele-App den Zugriff auf die Kontaktdaten zwingend haben will, sollte man sich überlegen, ob man diese App nicht lieber entfernt. Wenn einem die eigene Privatsphäre und die von Freunden wichtig ist, sollte man nicht alles installieren, was gerade angesagt ist.

Denn wer viel installiert, hinterlässt viel Müll auf seinem Smartphone. Wenn man aber eine App braucht, sollte man sich die gewünschten Rechte sowie Nutzerkommentare durchlesen und überlegen, ob die App wirklich in Frage kommt. Eine App hat mehr Zugriff auf das eigene Smartphone, als eine Webseite, die im Browser aufgerufen wird. So kann eine App auch im Hintergrund weiterlaufen und zum Beispiel immer zwischendurch eine Nachricht einblenden — aber muss das unbedingt sein?